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Rhabarber Baiser Joghurt Creme-Dessert Frühlingsmenü

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Rhabarber Baiser Joghurt Creme

Was für eine herrliche Jahreszeit…endlich erweitert sich unser Speiseplan wieder um frische, regionale und gesunde Gemüse – und Obstsorten. Erst der Spargel, jetzt der Rhabarber in der wunderbaren Rhabarber Baiser Joghurt Creme, und die ersten Erdbeeren stehen auch schon in den Startlöchern. Da fallen mir doch gleich tausend neue Rezepte dazu ein, na ja gut, vielleicht nicht ganz so viele! Aber wer Essen und Kochen liebt, kennt das gute Gefühl wenn man im Frühling  über den Wochenmarkt schlendert, dem bunten Angebot nicht wiederstehen kann und seinen Korb reichlich mit frischen Zutaten gefüllt hat. Dann laufen die „Foodlover“ in der Küche zur Hochform auf, es wird gekocht und gebacken was das Zeug hält. Geht es euch auch so?… mir schon, in jedem Jahr wieder!

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Auf dem Wochenmarkt

Gestern auf dem Walldorfer Wochenmarkt war so ein Tag. Die Sonne schien, mein Mann und ich hatten die Fahrräder geschnappt und ab ging es Richtung Markt. Momo, unsere Hündin, war natürlich auch dabei, auch sie liebt diesen Markt und vor allem die freundlichen Händler, die ihr gerne mal ein Stückchen Käse, Wurst oder Karotte spendieren.

Zuerst deckten wir uns am Käsestand mit drei aromatischen Sorten Käse ein, dann ging es zum Bio-Landbäcker (nicht für mich),  die unter anderem wunderbare Hefe-Butter-Brioche anbieten. Jetzt noch ein paar schwarze Oliven beim “Olivenmann“ eingekauft, frisches Hähnchen beim Geflügelstand und es landete auch noch ein Bund Tulpen am Blumenstand in unserem Korb.

Jetzt ging es endlich zum Gemüsestand, wo schon eine lange Schlange an Kunden vor der frischen Ware anstand. Als wir endlich dran waren und bei Momos Lieblingsverkäuferin landeten, die immer eine extra Möhre für sie mit in die Tüte packt, konnten wir unseren „Großeinkauf“ starten.

Spargel, Möhren, Fenchel, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Kräutersaitlinge, Schnittlauch, Petersilie, Tomaten und Avocado mussten mit.


 

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Rhabarber…

…und dann lag er da, der frische rötliche Rhabarber, den wir früher im Garten meiner Eltern noch ganz jung geerntet haben. Die dünnen Stangen wurden dann einfach in vieeel Zucker gestippt und herzhaft abgebissen. Mit so viel Zucker ließ sich dann auch mit der Säure des Rhabarbers gut leben. Ich kann in keinem Jahr daran vorbeigehen und so landeten auch diesmal 5 Stangen davon im Einkaufskorb. Ich probiere immer gerne neue Rezepte damit aus, meist einen Kuchen oder ein schönes Dessert, dabei macht er sich als frische Zutat immer sehr gut.

Rhabarber

 

Fructosegehalt Rhabarber…

…da er quasi keine Fructose hat, ist er auch das ideale Obst für mich und alle, die sich fructosearm ernähren. Eigentlich ist Rhabarber ja ein Gemüse, wird aber landläufig bei uns zu den Obstsorten gezählt, da er gerne zu Konfitüren und Kompott verarbeitet wird. Rhabarber stammt ursprünglich aus dem Himalaya und kam über Umwege nach Europa. Er kann stolze 2 Meter hoch werden und besteht zu fast 95% aus Wasser, also ist er auch extrem kalorienarm.

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Das Rezept…ein Dessert zum Frühlingsmenü

…in diesem Jahr habe ich mir ein Rezept für ein schnelles und frisches Dessert überlegt, dabei kombiniere ich den Rhabarber mit einer Creme aus laktosefreiem Joghurt und  Mascarpone für den vollen Geschmack. Etwas Vanillepudding zum Binden des Rhabarberkompotts gibt zusätzlich eine leichte Vanillenote.

Die dekorativen Baiser-Tuffs…

…die Süße und den Biss bringe ich durch Baiser mit ins Spiel, denn etwas Süße muss schon sein zum Rhabarber, und sie sehen einfach wunderschön aus, die kleinen gestreiften Baiserhäufchen, die mit der Sterntülle aufgespritzt werden – und so vom schlichten Häufchen zum filigranen Tuff werden.  Zudem sind sie sehr einfach zu machen und sie werden eure Gäste begeistern. Sie sollen außen eine „knusprige Hülle“ bekommen und innen aber noch schön weich und klebrig sein. In Kombination mit Rhabarber ist Baiser ja schon fast ein Muss, aber immer wieder genial lecker.

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Das Frühlingsmenü…

…wenn ihr plant bald liebe Freunde einzuladen, euren Partner lecker bekochen möchtet oder zum Muttertag mal die liebe Mutti (und den Vati natürlich gleich mit) nach Strich und Faden verwöhnen wollt…und euch fragt was koch ich da bloß….?

…dann habe ich die Lösung für euch!

Zur Vorspeise: gibt es eine Spargel Sauerampfersuppe mit Lachs

Als Hauptgang:  ein Hühnchen aus dem Ofen mit Zitronen und Gemüse

Zum Dessert: das heutige Rezept, eine Rhabarber Baiser Joghurt Creme

Alle drei Gänge lassen sich gut vorbereiten, sind einfach zu machen, unglaublich lecker,  perfekt aufeinander abgestimmt und du hast viel Zeit den Abend zusammen mit deinen Gästen zu genießen. Und das ist meiner Meinung nach ja das Wichtigste.


Jetzt aber zum Rezept der…

Rhabarber Baiser Joghurt Creme

Für 4 Personen

Zutaten Creme:
  • 400 g Rhabarber geschält
  • 2-3 TL Vanille-Puddingpulver glutenfrei
  • 30 ml Wasser oder Apfelsaft
  • 300 g Joghurt laktosefrei
  • 200 g Mascarpone laktosefrei
  • 4 EL Reissirup, Alternativen: Xucker, Kokosblütenzucker, brauner Zucker, weißer Zucker
Zubereitung Creme:
  1. Den geschälten Rhabarber in Stücke (ca. 1 cm Länge) schneiden und diese mit 30 ml Wasser oder Apfelsaft in einen kleinen Topf geben. 2 EL vom Süßungsmittel zufügen, gut vermischen und langsam zum Kochen bringen. Dann den Herd auf niedrige Stufe schalten, noch einmal gut umrühren und den Rhabarber abgedeckt 8-10 Minuten ziehen lassen. Die Stücke im Kompott sollen nicht ganz zerfallen, so hat man später noch etwas Biss im Dessert. Das Puddingpulver mit wenig kaltem Wasser glatt rühren, den Rhabarber noch einmal kurz aufkochen und mit der Puddingmasse abbinden. Komplett abkühlen lassen.
  2. Den Joghurt mit der Mascarpone und dem restlichen (2 EL) Süßungsmittel glatt rühren. Wer es etwas süßer mag, gibt noch etwas mehr dazu.
  3. Zum Anrichten vier nicht zu große Gläser oder Schälchen verwenden. Um die Gläser sauber zu befüllen, könnt ihr die Creme auch in einen Spritzbeutel umfüllen. Jeweils eine Schicht vom abgekühlten Rhabarber-Kompott in die Gläser geben. Dann eine Schicht Creme einfüllen und mit zerbröseltem Baiser bedecken. Dann noch eine Schicht Rhabarber und Creme oben drauf setzen. Mit Baisertuffs und einer Blüte dekorieren. Fertig!

Rezept Baiser-Tuffs

Ergibt je nach Größe ca. 35 Stück

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Backzeit: 30 Minuten

Zutaten Baiser-Tuffs:
  • 2 Eiweiß Größe M
  • 140 g  feinster Zucker
  • 2 TL Speisestärke glutenfrei
Arbeitsmaterial: 
  • Lebensmittelfarbe als Paste
  • Pinsel
  • Einwegspritzbeutel
  • Sterntülle
Zubereitung Baiser-Tuffs:
  1. Den Backofen auf 80 °C Umluft vorheizen
  2. Das Eiweiß steif schlagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen bis sich der Zucker gelöst hat. Das Eiweiß muss gut steif geschlagen werden, damit die Tuffs beim Aufspritzen auf das Blech ihre Form halten. Am Schluss noch die Speisestärke unterheben.
  3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. In einen Einweg-Spritzbeutel eine Sterntülle einlegen, dann mit einem Pinsel und der Lebensmittelfarbe 4-5 Streifen (siehe Bild) in den Spritzbeutel malen
  4. Den Eischnee vorsichtig einfüllen, so dass die Streifen nicht zu stark verwischt werden. Die Masse nach vorne drücken und den Spritzbeutel hinten vorsichtig zudrehen
  5. Jetzt kleine Tuffs mit etwas Abstand auf das Backblech spritzen. Am Anfang kommen noch keine Streifen zustande, da sind die Tuffs noch weiß. Dann komm ganz langsam die Farbe aber eher noch blass, dann immer intensiver. So hat man später eine tolle Mischung unterschiedlich stark gefärbter Baiser-Tuffs zur Verfügung.
  6. Jetzt ab in den Ofen und für ca. 30 Minuten trocknen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Die Tuffs sind ideal, wenn sie außen eine feste Hülle haben, und innen noch schön weich und etwas klebrig sind.
  7. Tipp: Mit den Tuffs lassen sich Desserts, Kuchen oder Cupcakes wunderschön dekorieren. Auch alleine auf einer Etagere oder einem schönen Teller geschichtet z.B. für einen Sweet-Table, sehen die Tuffs sehr dekorativ aus.

 

Tipp: Die ganz Eiligen unter euch verwenden einfach fertig gekauften Baiser.

Glutenfreier Genuss…ganz ohne Einschränkungen!

 

Rhabarber Baiser Joghurt Creme

Gericht Dessert
Keyword Glutenfrei, Laktosefrei
Portionen 4 Personen
Autor Mann-isst-glutenfrei

Zutaten

  • 400 g Rhabarber
  • 3 TL Vanillepuddingpulver glutenfrei
  • 30 ml Wasser oder Apfelsaft
  • 300 g Joghurt laktosefrei
  • 200 g Mascarpone laktosefrei
  • 4 EL Reissirup Alternativen: Xucker, Kokosblütenzucker, Zucker
  • 2 Größe M Eiweiß
  • 140 g feinster Zucker
  • 2 TL Speisestärke glutenfrei

Anleitungen

  1. Zubereitung Creme:

    Den geschälten Rhabarber in Stücke (ca. 1 cm Länge) schneiden und diese mit 30 ml Wasser oder Apfelsaft in einen kleinen Topf geben. 2 EL vom Süßungsmittel zufügen, gut vermischen und langsam zum Kochen bringen. Dann den Herd auf niedrige Stufe schalten, noch einmal gut umrühren und den Rhabarber abgedeckt 8-10 Minuten ziehen lassen. Die Stücke im Kompott sollen nicht ganz zerfallen, so hat man später noch etwas Biss im Dessert. Das Puddingpulver mit wenig kaltem Wasser glatt rühren, den Rhabarber noch einmal kurz aufkochen und mit der Puddingmasse abbinden. Komplett abkühlen lassen.

    Den Joghurt mit der Mascarpone und dem restlichen (2 EL) Süßungsmittel glatt rühren. Wer es etwas süßer mag, gibt noch etwas mehr dazu.

    Zum Anrichten vier nicht zu große Gläser oder Schälchen verwenden. Um die Gläser sauber zu befüllen, könnt ihr die Creme auch in einen Spritzbeutel umfüllen. Jeweils eine Schicht vom abgekühlten Rhabarber-Kompott in die Gläser geben. Dann eine Schicht Creme einfüllen und mit zerbröseltem Baiser bedecken. Dann noch eine Schicht Rhabarber und Creme oben drauf setzen. Mit Baisertuffs und einer Blüte dekorieren. Fertig!

  2. Zubereitung Baiser Tuffs

    Ergibt je nach Größe ca. 35 Stück

    Zubereitungszeit: 15 Minuten

    Backzeit: 30 Minuten

    Arbeitsmaterial:

    Lebensmittelfarbe als Paste

    Pinsel

    Einwegspritzbeutel

    Sterntülle

    Arbeitschritte:

    Den Backofen auf 80 °C Umluft vorheizen

    Das Eiweiß steif schlagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen bis sich der Zucker gelöst hat. Das Eiweiß muss gut steif geschlagen werden, damit die Tuffs beim Aufspritzen auf das Blech ihre Form halten. Am Schluss noch die Speisestärke unterheben.

    Ein Backblech mit Backpapier auslegen. In einen Einweg-Spritzbeutel eine Sterntülle einlegen, dann mit einem Pinsel und der Lebensmittelfarbe 5 Streifen (siehe Bild) in den Spritzbeutel malen

    Den Eischnee vorsichtig einfüllen, so dass die Streifen nicht zu stark verwischt werden. Die Masse nach vorne drücken und den Spritzbeutel hinten vorsichtig zudrehen

    Jetzt kleine Tuffs mit etwas Abstand auf das Backblech spritzen. Am Anfang kommen noch keine Streifen zustande, da sind die Tuffs noch weiß. Dann komm ganz langsam die Farbe aber eher noch blass, dann immer intensiver. So hat man später eine tolle Mischung unterschiedlich stark gefärbter Baiser-Tuffs zur Verfügung.

    Jetzt ab in den Ofen und für ca. 30 Minuten trocknen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Die Tuffs sind ideal, wenn sie außen eine feste Hülle haben, und innen noch schön weich und etwas klebrig sind.

    Tipp: Mit den Tuffs lassen sich Desserts, Kuchen oder Cupcakes wunderschön dekorieren. Auch alleine auf einer Etagere oder einem schönen Teller geschichtet z.B. für einen Sweet-Table, sehen die Tuffs sehr dekorativ aus.

 

2 Kommentare

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